Kupfermanufaktur Weyersberg

Kundenservice

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Auf den nächsten Seiten erhalten Sie wertvolle Tipps und Tricks zu Pflege und Gebrauch der verschiedenen Produkte. Zudem beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um Kupferkochgeschirr und stellen wechselnde Rezepte vor.

GEBRAUCHSANWEISUNGEN

Hier erhalten Sie hilfreiche Tipps zum Umgang mit Ihren Kochutensilien der Kupfermanufaktur Weyersberg und der Manufaktur Skeppshult.

ALLGEMEINE ANWENDUNGSHINWEISE

Kupfermanufaktur Weyersberg - Designlinie Classic:
Unsere Manufakturprodukte werden nach der Produktion leicht eingeölt, daher können sich Schlieren bilden. Das Öl dient als leichter Anlaufschutz. Wir empfehlen Ihnen, das Produkt vor dem erstmaligen Gebrauch unter heißem Wasser mit etwas Spülmittel abzuspülen.
Kupfer ist das Metal mit der besten Wärmeleitfähigkeit überhaupt. Selbst kleinste Temperaturveränderungen werden unverzüglich an die Speisen weitergegeben. Daher ist es ratsam die Temperatur Ihres Herds nicht zu hoch zu fahren. Die Produkte sollten auf keinem Fall inhaltslos erhitzt werden, da sich sonst die Produkte verziehen können und nicht mehr plan auf der Herdplatte liegen. Die Artikel der Classic-Linie sind innen mit einer dünnen Edelstahlschicht plattiert. Durch die dünne Edelstahlschicht können auch säurehaltige Speisen ohne Probleme zubereitet werden. Bitte beachten Sie, dass unsere Griffe aus massiv handgegossenen Messing bestehen. Diese erwärmen sich beim Braten und Kochen. Bitte benutzen Sie beim Kochen Topfhandschuhe o.ä.
Die Marmeladen- und Rührschüsseln bestehen aus reinem Kupfer. Daher sollten sie nur für Süßspeisen, Marmeladen, Eischnee oder ähnliches verwendet werden.

Hinweise zur richtigen Benutzung:

  • Verwenden Sie zur Reinigung nur warmes Wasser und ein wenig Spülmittel. Das Kochgeschirr ist nicht für die Spülmaschine geeignet
  • Reduzieren Sie die Temperatur des Herdes und erhitzen Sie den Artikel nicht inhaltslos

Kupfermanufaktur Weyersberg - Designlinie Keramik:
Kupfer ist das Metal mit der besten Wärmeleitfähigkeit überhaupt. Daher sollten Sie scharfes Anbraten oder dauerhaft hohe Temperaturen vermeiden und die Artikel nie inhaltslos erhitzen. Insbesondere bei Induktionsherden kann die Pfanne schnell überhitzen und beschädigt werden. So lässt die Antihaftwirkung der Keramikbeschichtung nach und das Kochgeschirr liegt nicht mehr plan auf der Herdplatte. Das beste Kochergebnis erzielen Sie bei niedrigen bis mittleren Temperaturen. Sie erreichen somit nicht nur vitaminschonendes Garen sondern verlängern auch die Lebensdauer ihrer Produkte.
Bei der Verwendung im Backofen sollte die Temperatur nicht über 250 Grad liegen. Längere und dauerhaft hohe Hitze im Backofen beeinträchtigen die Antihaftwirkungen der Produkte. Schlagen Sie nicht mit harten Gegenständen auf den oberen Rand, dies könnte zu Kerben oder gar zum Abplatzen der Keramikschicht führen. Zudem sollten keine metallischen Bratenwender verwendet werden. Bitte beachten Sie, dass unsere Griffe aus massiv handgegossenen Messing bestehen. Diese erwärmen sich beim Braten und Kochen. Bitte benutzen Sie beim Kochen Topfhandschuhe o.ä.

Hinweise zur richtigen Benutzung:

  • Reduzieren Sie die Temperatur des Herdes und erhitzen Sie den Artikel nicht inhaltslos
  • Verwenden Sie zur Reinigung nur warmes Wasser und ein wenig Spülmittel. Das Kochgeschirr ist nicht für die Spülmaschine geeignet
  • Verwenden Sie keine metallischen Kochutensilien

Backformen:
Unsere Manufakturprodukte werden nach der Produktion leicht eingeölt, daher können sich Schlieren bilden. Das Öl dient als leichter Anlaufschutz. Wir empfehlen Ihnen, das Produkt vor dem erstmaligen Gebrauch unter heißem Wasser mit etwas Spülmittel abzuspülen. Durch die optimale Wärmeverteilung von Kupfer kann die empfohlene Temperatur um etwa 10% reduziert werden. Die Backofentemperatur sollte 240 Grad nicht übersteigen, da sonst die Antihaftbeschichtung beschädigt wird. Lassen Sie das Gebackene in der Form ein paar Minuten auskühlen, bevor Sie es stürzen. Durch die Antihaftbeschichtung lässt sich das Gebackene mühelos entfernen. Zum Schutz der Keramik-Beschichtung nur Holz-, Silikon-, oder Kunststoffwerkzeug verwenden. Bei der Verwendung von scharfen oder spitzen Gegenständen kann die Beschichtung zerstört werden.

Hinweise zur richtigen Benutzung:

  • Reduzieren Sie die Backtemperatur um etwa 10%
  • Verwenden Sie zur Reinigung nur warmes Wasser und ein wenig Spülmittel. Die Backformen sind nicht für die Spülmaschine geeignet
  • Verwenden Sie nur Backwerkzeug auf Holz, Silikon oder Kunststoff

Wasser kochen:
Aufgrund der extrem guten Wärmeleiteigenschaften unserer Kupferprodukte, vor allem in Kombination mit einem Induktionsherd oder Gasherd, kann sehr schnell und effektiv Wasser zum Kochen gebracht werden. So können Sie Ihren Tee oder Kaffee jederzeit frisch aufbrühen. Je nachdem wie kalkhaltig Ihr Wasser ist bildet sich dabei eine weiße Kalkschicht auf der Keramikbeschichtung. Für die anschließende Reinigung verwenden Sie bitte keine Säuren wie Essig- oder Zitronensäure. Dadurch geht die Antihaftwirkung der Keramikversiegelung verloren. Wir empfehlen eine sogenannte Kalkhexe, welche einfach beim Kochvorgang ins Kochgeschirr gelegt wird. Die Kalkhexe bindet schon während des Wasserkochens den Kalk und erspart eine Reinigung nachdem Kochen.

Skeppshult:
Wir empfehlen Ihnen, das Produkt vor dem erstmaligen Gebrauch unter lauwarmem Wasser abzuspülen, um eventuellen Staub oder überflüssiges Pflanzenöl zu entfernen. Nach dem Abspülen muss reines Gusseisen gründlich abgetrocknet werden, da jegliche Wasserrückstände, auch wenn es nur Tropfen sind, die Bildung von Korrosion verursachen. Eingeölte und nicht vollständige trockene Produkte können Flecken auf empfindlichen Flächen hinterlassen.
In Ihren Skeppshult-Produkten können Sie Speisen mit wenig Fett anbraten. Jedoch sollten Sie nicht komplett auf Fett verzichten, da dies das Bratergebnis meist negativ beeinflusst. Wenn Sie das Fett, insbesondere bei flüssigen Bratöl, im Kochgeschirr erhitzen, läuft das Öl nach außen an den Pfannenrand. Dies ist physikalisch begründet und kein Reklamationsgrund. Durch Schwenken der Pfanne oder durch die Verwendung zähflüssiger Fette können Sie dies verhindern bzw. minimieren. Gerne können Sie Ihren Bräter und Pfanne in den Backofen geben, lediglich die Produkte mit Holzgriffen sollten dort nicht verwendet werden. Gerne können Sie Ihre Speisen in dem Kochgeschirr servieren, doch verwenden Sie es nie zur Aufbewahrung von Speisen. Zudem gehört reines Gusseisen weder in die Spülmaschine noch in die Mikrowelle!

Tipps zum Braten:

  • Heizen Sie die Pfanne ohne Inhalt auf und machen Sie die "Zischprobe" (mehrere Wassertropfen in die Pfanne geben, wenn diese "rennen", ist die Pfanne heiß genug)
  • Schalten Sie die Temperatur frühzeitig zurück (Ausnahme: scharfes Anbraten von Fleisch)
  • Geben Sie ein hocherhitzbares Öl in die Pfanne (mindestens 180 Grad hitzebeständig). Natives Olivenöl hat einen Siedepunkt bei etwa 140 Grad und ist zum scharfen Anbraten daher ungeeignet.
  • Legen Sie Ihr Bratgut in die vorher erwärmte Pfanne und wenden Sie regelmäßig. Beim Anbraten von Fleisch erst dann wenden, wenn sich das Bratgut selbstständig vom Pfannenboden löst (mit dem Pfannenwender leicht anstoßen)
  • Zum Wenden des Bratguts sind Edelstahlwender am Besten geeignet.
  • In der Regel reichen mittlere Temperaturen für gute Garergebnisse aus (Ausnahme: scharfes Anbraten von Fleisch).

Tipps für die "Swing" Kräutermühle:
Mahlen Sie nur trockene Gewürze wie getrocknete Chilischoten, Pfeffer, Rosmarin, Estragon, Oregano, abgebrochene Zimtrinde, etc. Nicht geeignet sind Kräuter/Gewürze wie Basilikum, Knoblauch und andere, die Feuchtigkeit absondern. Verwenden Sie zudem kein Salz in der Mühle. Beim Einfüllen der Kräuter/Gewürze sollte maximal der Boden bedeckt sein. So fällt der Mahlvorgang erheblich leichter.

BRATEN MIT FETTEN UND ÖLEN

Olivenöle: besonders hochwertige und kaltgepresste Öle sind zum Kochen und Braten nur dann zu empfehlen, wenn bei wenig Hitze gegart wird. Native Olivenöle sind meist wenig hitzeresistent und verbrennen beim starkem Erhitzen. Beim Verbrennen des Olivenöls bilden sich sogenannte Teerharze, die die Antihaftwirkung von beschichteten Pfannen beeinträchtigen.
Butter und pflanzliche Margarine: auch bei Butter und Margarine sollte mit Hitze gespart werden, da auch diese schnell verbrennen. Beim Erwärmen der Butter oder Margarine bilden sich kleine Bläschen, in den das enthaltene Wasser verdunstet. Wenn die Bläschen langsam verschwinden und die Butter klar wird, sollte man das Bratgut in die Pfanne geben.
Standard-Pflanzenöle: Raps- oder Sonnenblumenöle sind für hohe Temperaturen und zum scharfen Anbraten zu empfehlen. Vermeiden sollte man allerdings die Rauchentwicklung und damit die Überhitzung des Öls.
Butterschmalz: Butterschmalz hat einen geringen Wasseranteil und ist daher bestens zum scharfen Anbraten geeignet.